Leader_TITEL_Nebellandschaft.jpg

LEADER - ein Förderprogramm der Europäischen Union

LEADER ist eine seit 1991 bestehende Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union und ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten. So kann das Potenzial einer Region besser für deren Entwicklung genutzt werden.

LEADER steht als Abkürzung für das französische "Liason entre Actions de Developement de l‘Economie Rurale" (Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Begleitet wird LEADER von Lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Die ländlichen Regionen Vorarlbergs Bregenzerwald, Leiblachtal, Großes Walsertal, Kleines Walsertal, Montafon, Brandnertal, Arlberg und Klostertal haben sich zur LAG „Regionalentwicklung Vorarlberg“ zusammengeschlossen.

Die LAG Regionalentwicklung Vorarlberg besteht aus einem strategischen Verein mit rund 50 Mitgliedsgemeinden und einer operativen Genossenschaft zur Umsetzung. Die Regionen Walgau und Vorderland mit Feldkirch haben sich letztes Jahr dazu entschlossen eine eigene LAG zu bilden.

Um Fördermittel aus dem LEADER-Programm zu erhalten, bewerben sich die LAGs beim Bund mithilfe einer ausgearbeiteten „Lokalen Entwicklungsstrategie“ (LES). Die lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2020, die in unserer LAG den Titel „Lebendige Dörfer“ trägt, definiert die Ziele, Strategien und geplanten Maßnahmen im Zeitraum 2014-2020. Sie bezieht sich auf die drei Entwicklungssäulen Regionales Wirtschaften, Umweltorientierung und Lokaler Zusammenhalt.

Im Rahmen dieser Entwicklungsschwerpunkte können Leader-Projekte eingereicht werden. Leader-Projekte konzentrieren sich auf Vorzeigebeispiele und schaffen Entscheidungsgrundlagen, sind vielfach Auslöser öffentlicher und privater Investitionen und daher Wegbereiter für qualitativ gute Projekte zu Infrastrukturmaßnahmen. Leader-Projekte stärken bestehende Kooperationen und entwickeln neue, sie beinhalten Planungsprozesse mit öffentlicher und privater Beteiligung und sind ein Mittel für einen gesellschaftlichen Lernprozess.

Ziele der LES 2020 „Lebendige Dörfer“

Oberstes Ziel der lokalen Entwicklungsstrategie 2020 „Lebendige Dörfer“ der Regionalentwicklung Vorarlberg ist die Steigerung der Resilienz für die Dörfer. „Regionale Resilienz ist die Fähigkeit einer Region, internen und externen Wandel zu absorbieren und Krisen in einer Weise zu meistern, dass die für das nachhaltige Wohlergehen der Region wesentliche Funktionen, Strukturen und Beziehungen intakt bleiben (Lukesch, R.)“.

Der Weg zu höherer Resilienz ist ein permanenter Transformationsprozess zu mehr Vertrauen, sich Zutrauen und der Übernahme von Verantwortung durch die Akteure. Die Widerstandsfähigkeit einer Region wird in erster Linie von den Menschen und deren Fähigkeit zur Mitgestaltung und deren Kenntnissen um die Zusammenhänge bestimmt.

In der Entwicklung kommt den Leader-Projekten eine große Bedeutung zu. Gebiete und Sektoren, die in der Vergangenheit das LEADER-Programm auch als gesellschaftlichen Lernzprozess verstanden haben, gelang es, Fähigkeiten und Prozesskompetenz zu gewinnen, was die Zusammenarbeit erleichtert hat und zukünftige Transformationen begünstigt.

Ziel der LEADER-Maßnahmen ist es, vorhandene Strukturen zu stärken und, wo sinnvoll, neue zu entwickeln.

Ihr Kontakt in der REGIO

Julia Bär

Projektberatung Förderprogramm LEADER

Mobil: +43 (0)664 843 71 34
E-Mail: regio@klostertal-arlberg.at
Logo_Leader_LAG.png

Ihr Kontakt zur Regionalentwicklung Vorarlberg

Lokale Aktionsgruppe REGIO-V

LAG Management

Tel: +43 (0)5579 71 71
E-Mail: office@regio-v.at
www.regio-v.at

Wenn auch Sie eine Idee haben, die Sie immer schon mal umsetzen wollten, dann kontaktieren Sie uns. Gemeinsam können wir ganz unkompliziert die Möglichkeiten besprechen und sind Ihnen natürlich gerne auch bei allen weiteren Schritten behilflich.